Nürnberger Deckelhumpen, Mitte 17. Jhdt., Hans Frühinsfeld

13-lötiges Silber (812,5/1000)
Nürnberg, 1650/51-1657
ca. 642 g schwer, ca. 15,0 cm hoch, ca. 0,4 l Füllvolumen
Epoche Barock

Ein barocker Deckelhumpen mit Teilvergoldung und Innenvergoldung, einer zylindrischen Wandung mit punzierten Muschelbuckel und Knorpelwerk auf einem gewölbten Standring stehend. Mittig sind umlaufend sechs Kartuschen mit großen und punktgravierten Insekten angebracht. Der Scharnierdeckel ist gestuft und gewölbt mit entsprechendem Dekor und kleinem Zapfenknauf ausgestattet. Ein geschwungener 
Ohrhenkel, bekrönt mit einem kleinen Cherubkopf, dient als Handhabe.

Gepunzt ist mit dem Buchstaben N als Stadtmarke von Nürnberg für 1650/51-1657 (GNM Nr. 19) sowie mit den legierten Initialen HF im Oval als Meisterzeichen für Hans Frühinsfeld (GNM Nr. 251), der von 1644-1671 als Meister in Nürnberg tätig war.

Der Deckelhumpen ist in einem alterstypischen guten Zustand mit Gebrauchsspuren. Ansonsten verweisen wir gerne auf die eingestellten Fotos.

Erworben bei van Ham Kunstauktionen, Köln

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