Augsburger Kassette von Hans Jakob Schech, 1685-1687

13-lötiges Silber (812,5/1000)
Augsburg 1685-1687
ca. 713 g schwer, ca. 11,0 cm hoch, ca. 22,0 x 18,0 cm
Barock

Der Korpus dieser mit reichem Rankendekor dekorierten und teilvergoldeten Kassette ist oktagonal geformt, steht auf einem breiten Fußwulst und ist mit einem entsprechend gestalteten Scharnierdeckel ausgestattet. Die gesamte Oberfläche ist mit dicht reliefierten Akanthusranken auf punziertem Grund verziert, auf der darüber hinaus Fruchtfestons und Muschelornamente montiert sind. Die flache Oberseite des Deckels ziert eine junge Dame vor einer Parklandschaft in einem Lorbeermedaillon. Auf dem Innenboden befindet sich ein abwechselnd matt-glänzender Rombendekor. Die Kassette ist mit einem Schlüssel verschließbar.

Markiert ist die Kassette mit der Beschau für Augsbrug 1685-1687 (Seling Nr. 0860) und der Meistermarke HIS für Hans Jakob Schech, Meister um 1668-1692 (Seling Nr. 1695).

Die Kassette stammt aus der Sammlung Gustav Leonhardt, Amsterdam. Eine weitere Dose Schechs aus den Jahren 1692-1697 wird in den städtischen Kunstsammlungen Augsburg verwahrt.

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