Diese antike Vase ist in der Verarbeitung getrieben, geschnitten sowie graviert. Über dem mit dichtem Fruchtgebinde getriebenem Profilfuß ragt der hohe, durch zwei Nodi gegliederte Schaft auf, den stark gebauchten Korpus mit figürlichen Reliefkartuschen tragend. Diese sind durch Fruchtgebinde sowie die zwei hochgezogene und geschnittene Blatthenkel getrennt. Die Schulter der Vase öffnet sich nach oben und schließt mit einem Spiralhals, der mit Blättern endet.
Am Standring ist die Vase punziert mit dem Nürnberger Beschauzeichen sowie einer leicht verschlagenen Meistermarke, die wohl Johann Philipp Höfler, 1685-1722, (GNM 366) zuzuordnen ist.
Weitere Exponate Höflers sind im Nationalmuseum, Stockholm, im Bayerischen Nationalmuseum, München sowie im Kunstgewerbemuseum, Hamburg, zu finden.
(2050) Erworben bei Hampel Fine Art Auctions, München