Haarlemer Teekännchen von 1732, Paulus Vermeulen

875er Silber (875,0/1000)
Haarlem 1732
ca. 426 g schwer, ca. 16,0 cm hoch, ca. 0,5 l Füllvolumen
Régence

Ein Teekännchen im Daniel-Marot-Stil. Daniel Marot war ein französischer Architekt, der die Hälfte seines Lebens und bis Mitte des 18. Jahrhundert in den Haag lebte. Sein Stil wird oft als Spätbarock oder klassiszistischer Spätbarock im Stil Ludwig XIV bezeichnet.

Dieses birnenförmige Kännchen steht auf vier Volutenfüßen mit Blattverzierungen, getriebene und gravierte Muster schmücken den Korpus und den abnehmbarem Deckel, der von zwei Rücken an Rücken sitzenden plastischen Figuren als Deckelknauf bekrönt wird. Die Handhabe ist aus ebonisiertem Holz und auf dem Unterboden ist „EMILES“ graviert.

Als Punzen sind zu finden die Beschaumarke von Haarlem, der gekrönte Löwe für den Silberfeingehalt 875, der Jahresbuchstabe X für das Jahr 1732 sowie ein Hirsch als Meistermarke für Paulus Vermeulen, der von 1732 bis 1776 in Haarlem tätig war.

Abriebspuren an der Holzhandhabe, historisch reparierte, stabile Holzhandhabe,

(834) Erworben bei Veilinghuis van Spengen, Hilversum

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