Leipziger Lavabogarnitur vermutlich von Gottfried Harbeck

12-lötiges Silber (750/1000)
Leipzig um 1770
Schale ca. 613 g schwer, ca. 34,5 x 26,5 cm
Helmkanne ca. 339 g schwer, ca. 22 cm hoch, ca. 0,3 l Füllvolumen
Epoche Norddeutscher Barock

Dieses Waschbecken mit Kanne wurde zum liturgischen Händewaschen des Geistlichen während der Messe genutzt. Die Bezeichnung Lavabo stammt von dem ersten Wort des lateinischen Gebets, das der Priester bei der Händewaschung in der vorkonziliaren Form des römischen Ritus sprach: Lavabo inter innocentes manus meas… („In Unschuld will ich meine Hände waschen“).

Die Schale in ovaler Form ist tief gemuldet und flächendeckend mit Reliefdekor aus fein gravierten Fischen, Muscheln, Schnecken und Blütenzweigen verziert. Eine Nische im Spiegel dient zum Abstellen der Kanne. 

Die passende Helmkanne ist mit reliefplastischem Dekor aus Muscheln und einem Fisch verziert und steht auf einem runden Standfuß.

Markiert ist die Garnitur mit der Stadtmarke für Leipzig, mit dem Jahresbuchstaben R sowie mit GH, vermutlich für den Meister Gottfried Harbeck.

Die Garnitur ist in einem sehr guten Zustand mit wenigen Gebrauchsspuren. Ansonsten verweisen wir gerne auf die eingestellten Fotos.

Preis: EUR 3.800,00

(714, 470)

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