Ein beeindruckendes, graviertes, ziseliertes und teilvergoldetes Ziborium auf einem mehrpassigen, gekuppelten und mit Rankenwerk verzierten Stand. Auf dem mehrfach abgesetzten Balusterschaft, dessen Abschluss mit stilisierten Meereswogen verziert ist, stehen vier reliefierte Engel, die die Kuppa tragen. Im unteren Bereich ist die Kuppa mit durchbrochenen Ranken und Blumen verziert. Auf dem abnehmbaren Deckel, dessen Randgestaltung mit dem Fuß korrespondiert, thront mittig eine gegossene Heiligenfigur.
Mehrfach gepunzt ist das Ziborium mit dem Nürnberger Beschauzeichen sowie der Meistermarke BG für Georg Barst (1629-1661), (siehe Germanisches Nationalmuseum, Nürnberger Goldschmiedekunst, 2007, Bd. I, Teil 1, S. 33-34).
Das Ziborium stammt aus einer Wiener Privatsammlung.
(2051) Erworben bei Auktionshaus im Kinsky, Wien